Hundeerziehung in Hundeschule oder Hundeverein
Je besser ein Hund erzogen ist, umso mehr Freiheiten genießt er. Der gut erzogene Hund geht beim Spaziergang gesittet an der Leine, ohne Herrchen oder Frauchen hinterher zu schleifen, er verhält sich nicht aggressiv gegenüber Menschen, Artgenossen und anderen Tieren, kläfft nicht ununterbrochen und beschädigt weder Mobiliar noch Kleidungsstücke oder andere Gegenstände.
Hundeerziehung ist kein Selbstläufer. Hundehalter müssen schon einiges an Zeit, Geduld und Energie aufwenden, um ihrem Vierbeiner Manieren beizubringen. Dabei sollte die Erziehung immer gewaltfrei verlaufen, Schlagen und unbeherrschtes Brüllen von Seiten des Hundehalters ist kontraproduktiv. Stattdessen sollte das Tier gelobt werden, wenn es etwas gut gemacht hat. Beim sofortigen Befolgen gegebener Kommandos führt Streicheln, Loben und das Geben eines Leckerlis dazu, dass der Hund lernt, dass Gehorchen positive Folgen für ihn hat.
Wichtig ist, dass Hunde die Autorität „ihrer Menschen“ anerkennen, damit ein beiderseitig befriedigendes Zusammenleben möglich wird. Der Mensch darf deshalb keine widersprüchlichen Kommandos geben und muss sich in jeder Situation durchsetzen. Bereits im Welpenalter sollte mit der Hundeerziehung begonnen werden, jedoch dürfen die Kleinen nicht überfordert werden.
Wer noch keine Erfahrung in der Hundeerziehung besitzt, kann professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Geschulte Hundetrainer in Hundeschulen zeigen, was man bei der Erziehung beachten muss und vermitteln dabei wichtiges Hintergrundwissen. Auch lokale Hundevereine bieten häufig Kurse zum Thema Hundeerziehung an.